Unser Ausflug ins Legoland

 

Vor ein paar Wochen waren wir, 2 Erwachsene und 2 Kinder (5/3) im Legoland Deutschland bei Günzburg.

Von Zürich ist das knapp unter 3 Autostunden mit 290 km entfernt, daher ergibt sich fast Tatsache, dass wir an 2 Tagen im Legoland waren mit einer Übernachtung.
Wir haben im Vorfeld recherchiert, ob wir im Legoland in einer der vielen Übernachtungsmöglichkeiten (Themenzimmer, Campingfass) oder doch ausserhalb in einem Hotel im nahegelegenen Günzburg, weniger als 10 Minuten mit dem Auto entfernt

 

Aus zweierlei Gründen haben wir uns dann doch für eine Unterkunft ausserhalb des Legolandes entschieden. Erstens war uns der Preis für ein Themenzimmer mit circa 380.- Euro pro Nacht inkl. 2 x Tageseintritte) aber ohne Verpflegung dann doch etwas zu hoch und ausserdem fanden wir es auch gar nicht schlecht, mehr von der Umgebung zu sehen und dem Trubel etwas zu entfliehen.
Über Booking.com haben wir dann ein Hotel gebucht, dass zentral liegt und angenehm aussah für eine Übernachtung. Wir waren im Hotel Hirsch mitten in der sehr charmanten Fussgängerzone, die von schönen alten Häusern und Kopfsteinpflaster geschmückt ist. 
Das Hotel war für den Zweck der Übernachtung vollkommen ausreichend, sauber, gepflegt und sehr zentral. 
Wir waren am Abend in einem Gasthof gegenüber vom Hotel gutbürgerlich essen und zugegeben, uns hat der Tapetenwechsel zum Legoland gut getan.
 


 

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Für den Eintritt an beiden Tagen haben wir den Tip von Freunden umgesetzt, die Rabattgutscheine, die auf schweizer Kellogsverpackungen zu finden sind, zu benutzen, die einem 50% Rabatt auf den Einlass gewähren.
Ein Ticket, das vor Ort gelöst wird, schlägt mit 168-. Euro zu buche, für 2 Erwachsene und 2 zahlende Kinder (unter 3 ist es noch kostenlos)
Da nimmt man doch einen 50% Rabattgutschein nur zu gerne entgegen, oder?
Gesagt, getan, 2 Kellogspackungen mussten her, damit wir für 2 Tage ausgestattet waren. Hotel war dann auch circa 140 € mit Frühstück, so hatten wir 100.- € einfach mal so gespart und haben noch das schöne Günzburg zu Gesicht bekommen.

 

Wer zum ersten Mal im Legoland ist, sollte sich unbedingt einen Überblick über den Lapeplan verschaffen. Wir finden, dass ein Tag sicher nicht genug ist, dafür gibt es zu viele Bahnen, Spielplätze und auch Kinos zu sehen. Da auch die Entfernungen dort nicht zu unterschätzen sind, ist es eine gute Idee, für kleinere Kinder entweder einen Buggy dabei zu haben oder wie es ich bei einigen gesehen habe, einen Bollerwagen. Auf dem kann man dann natürlich auch Taschen, Jacken etc. spazieren fahren. Roller, Fahrräder, Skateboards o.ä. sind im Park nicht erlaubt ;-)

Die Wartezeiten sind auch nicht zu unterschätzen. Bei beliebten Attraktionen wie der Ninjago Bahn oder dem Power Builder muss man zu Stosszeiten bis zu einer Stunde warten. Die aktuellen Wartezeiten für alle Attraktionen findet man im Park auf ständig aktuellen Hinweisschilder.

Ebenso gibt es für viele Bahnen eine angeforderte Alters- und/oder Körpergrösse, die zur eigenen Sicherheit dient. Deshalb finde ich persönlich, dass ein Besuch sich erst wirklich für Kinder ab mindestens 5 Jahren richtig lohnt. Aber auch für die Kleineren sind tolle Sachen geboten wie Rossreiten, Kanufahren, die Duplowelt, Kinderschminken, Spielplätze, Sealife Aquarium usw.

Die genauen Beschreibungen und Altersanforderungen aller Attraktionen findet man auf dem FAQ der offziellen Website, auf die man im Vorfeld unbedingt schauen sollte.

 

Es lohnt sich auch, regenfeste Kleidung dabei zu haben, denn es könnte ja auch mal regnen und man muss immer wieder im Freien von einem Themenpark zum anderen laufen und es gibt einige Wasserspiele wie die Wildwasserbahn und Käpt’N Nicks Wasserschlacht, nur im ein paar aufzuführen. Dass man da nass wird, muss ich wahrscheinlich den Kennern nicht extra erzählen, mir war das aber alles neu und somit waren wir eben nass. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Regenschutz in Form von einem gelben Plastiksack zu kaufen, der für Kinder 3€ und für Erwachsene 4 € kostet. Bei den Wasserattraktionen gibt es sowas wie Grossraumföns, gegen Geld (1€) kann man sich dort wieder trocken föhnen. Man kann sich das wie eine begehbare Dusche, nur eben als Fön vorstellen.

 


Restaurants gibt es an jeder grösseren Ecke, zum Essen kann ich nicht viel sagen, da wir am Tag vor Abreise Pizza gemacht haben und dann einfach am ersten Tag was von zuhause dabei hatten. Je nach Betrieb im Park kann es auch in den Restaurants sehr voll werden.

Es gibt eine Babystation mit Hipp Babybrei und Wickelgelegenheit, die sich ziemlich in der Mitte vom Park befindet. Dort kann man auch Buggies ausleihen.

Weiterhin hat sich als hilfreich herausgestellt, mit dem Kind oder Kindern im Vorfeld in Budget zu besprechen, für das, wenn es überhaupt noch drin ist, in den diversen Legoshops eingekauft werden darf. An einigen Bahnen ist unmittelbar bei Attraktionsende ein Shop angeschlossen. Oder es gibt dann noch den Hauptshop am Ausgang / Eingang des Resorts.Wir haben im Voraus über einen bestimmten Betrag abgemacht, dass sich die Kinder von einem Teil ihres ersparten Taschengelds sich was kaufen können. Wir wollten Tränen und Enttäuschung vermeiden, falls sich die Wünsche der Kinder nicht mit unseren Vorstellungen decken. Wir sind mit diesem Plan sehr gut gefahren. Der Grosse war sehr aufgeregt, dass er sich selber vor Ort was aussuchen durfte, unserer 3-jährigen Tochten haben wir  gerne geholfen, was passendes zu finden ;-)

 

 

Zu beachten ist auch, dass an unterschiedlichen Tagen der Betrieb im Park stark variieren kann. Somit sind Ferien und sonnige Wochenenden logischerweise sehr beliebte Reisedaten. Unter der Woche sieht es da schon anders aus.
Wir haben einen regionalen Feiertag, der nur der Stadt Zürich zu Gute kommt, für unseren Ausflug an einem Sonntag und Montag genutzt und haben damit einen guten Zeitpunk erwischt.

 

Der Kostenfaktor für 2 Tage kann sehr stark variieren, je nach Unterkunft, Verpflegung und Shopausgaben haben wir gezahlt:
Eintritte an 2 Tagen : 150 €
Parken an 2 Tagen 12 €
1 Hotelübernachtung inkl. Frühstück :140 €

Mit 300 € als vierköpfige Familie müsst ihr in jedem Fall rechnen, Darunter läuft nichts. Dieser Preis beinhaltet schon diverse Rabatte und eben die Übernachtung ausserhalb des Resorts. Auch können die Angebote sich regional und saisonal unterscheiden.

Es lohnt sich, frühzeitig nach Angeboten zu schauen oder Preise vergleichen in den bekannten Suchmaschinen. 

Hier noch ein kleinre Einblick in den Bionic Power Builder (Mindestgrösse 1,20 m und 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen ;-) )
Der hat wirklich Eindruck hinterlassen, in der Halle gibt es auch eine Besucherrampe für Eltern oder kleinere Kinder, von der aus man den Drehungen der Roboter mit festgeschnallten Kindern vergnügt zuschauen kann.
Ich habe bei weitem nicht alle Attraktionen aufgeführt, dafür gibt es die offizielle Seite, meine Motivation war, euch einen Erfahrungsbericht von einem ersten Besuch im Legoland mit 2 kleinen Kindern zu schildern, der hoffentlich auch offene Fragen von euch beantwortet. 
Habt ihr Fragen oder Feedback? Dann freu ich mich sehr, von euch zu hören! 

Viel Spass, es ist wirklich toll für Gross und Klein, die Kinder werden diesen Ausflug noch lange in Erinnerung behalten! Wir kommen wieder!

Liebste Grüsse

Alessandra

 
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